Immer saß sie da allein, und …
5. Februar 2011Immer saß sie da allein, und starrte glasig in die Luft. Heute war jemand da, und sie unterhielt sich, schön.
Immer saß sie da allein, und starrte glasig in die Luft. Heute war jemand da, und sie unterhielt sich, schön.
Haarschnipsel am Boden, Spraywolken in der Luft.
Eine dampfende Teekanne, aber sonst niemand.
Die Kerze tropft im Luftzug und macht rote Berge aus Wachs.
Sie singt voller Enthusiasmus, doch ich kann’s nicht hören durch das Fensterglas.
Sie singt voller Enthusiasmus, doch ich kann’s nicht hören durch das Fensterglas.
Eine laute Stimme gibt den Takt zur Musik: „Eins, step, zwei, step, drei, step, vier und drehn“ – dann verstummt alles.
Kerzen, Kerzen, Kerzen, und viel warmes Licht.
Ein Mann im feinen Anzug, mit Nickelbrille, der im fünften Stock den Staub aus einem Lappen schüttelt.
Leere Wände, hallende Schritte, und das Gequake eines Maklers.